Rezension in den Mitteilungen der Alfred-Klahr-Gesellschaft

„Trotz des Umfangs und seiner Dichte entfaltet das Werk einen Sog, der es einem schwer macht, es wieder aus der Hand zu legen. Die Gruppierung der Ereignisse rund um das (arisierte) Haus (des Widerstandkämpfers Ludwig Beer) im oberösterreichischen Donautal und die quasi mikroskopische Untersuchung eines Einzelfalls im System der rassistischen Raubökonomie der Nazis erweisen sich als große Stärke.“ 
Der Umgang der Familie“ des Autors – sie bekam das Haus von den lokalen NS-Behörden als Pächter zugewiesen – „mit diesen Ereignissen nimmt bei Pumberger immer wieder großen Raum ein. Er reflektiert über Wissen, Schuld, Möglichkeiten des Handelns – ohne vorschnell und eindimensional Schlüsse zu ziehen. Besonders gelingen auch die Gegenüberstellungen der Ereignisse seiner jahrelangen, umfangreichen Recherchen in mehreren Ländern mit den tradierten Erzählungen der Familienangehörigen. Dies ist umso interessanter, da sich die tief katholisch geprägte Familie nicht dem Nationalsozialismus anschloß, aber dennoch ein Narrativ entwickelte, das der eigenen Verstrickung in die Verbrechen des NS-Regimes keinen Raum gab.“

Eine weitere Rezension zu meinem Buch erschien in der Ausgabe von März 2017 der Mitteilungen der „Alfred-Klahr-Gesellschaft – Verein zur Erforschung der Geschichte der Arbeiterbewegung“, verfasst von Mag. Florian Schwanninger, Leiter des Lern- und Gedenkortes Schloss Hartheim, Autor des Buches „Im Heimatkreis des Führers. Nationalsozialismus, Widerstand und Verfolgung im Bezirk Braunau 1938 – 1945“. Hier der link zur Rezension:

rezension_mitteilungen_alfred_klahr_gesellschaft

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