Lesung am 11.2.2016 im DÖW (Wien)

Eine Lesung am richtigen Ort am Vorabend des Jahrestages des Österreichischen Bürgerkrieges im Februar 1934, dem ersten zentralen Wendepunkt im politischen Leben von  Ludwig Beer. Etwas mehr als 20 Personen waren in das Österreichische Dokumentationsarchiv (DÖW) in Wien gekommen. Die Veranstaltung wurde von Gerhard Baumgartner, wissenschaftlicher Leiter des DÖW, eröffnet. Durch den Abend moderierte Irene Filip vom Spanienarchiv des DÖW. Der Schauspieler Ottwald John trug in gekonnter szenischer Manier Textstellen aus dem Buch vor. Zum Abschluß las Ottwald John auf eine alle BesucherInnen berührende Art und Weise das Gedicht „Schibboleth“. Darin schlägt Paul Celan einen Bogen von Wien im Februar 1934 nach Madrid 1936 im Spanischen Bürgerkrieg. Ein Bogen, der auch für das Leben von Ludwig Beer bestimmend war.
„Ich habe das Buch in den letzten Wochen gleich zwei Mal gelesen. Ich musste dabei so oft flennen. Ich hab die handelnden Menschen aus beiden Familien bildlich vor mir gesehen. Diese wahnsinnige Zer-rissenheit! Da sind mir viele dramatische Ereignisse aus meiner eigenen Familiengeschichte hochgekommen“, so eine Stimme aus den anschließenden Gesprächen. Lesung am 11.2.2016 im DÖW (Wien) weiterlesen

Lesung am 1.2.2016 in Prag (Österreichisches Kulturforum)

Die erste Lesung vor nicht-österreichischem Publikum. Rund 30 Personen waren in das Österreichische Kulturforum in Prag gekommen. Hier einige Stimmen: „Sie zeigen sich im Buch als Wissenschaftler und auch als Mensch. Das gefällt mir außerordentlich.“ „Beim Lesen und Hören Ihrer Texte wird die Arbeit des Historikers deutlich, und zugleich werden in den handelnden Personen die konkreten Menschen nachvollziehbar.“
„Ich hab gar nicht gewusst, dass Du so spannend schreiben kannst“, so Václav Maidl, Bibliothekar und Projektkoordinator für Literatur und Geisteswissenschaften am Österreichischen Kulturforum Prag, in seinem Eingangsstatement, dem er die Frage hinzufügte: „Wie bist Du überhaupt dazu gekommen, dieses Buch zu schreiben?“ Im folgenden lesen Sie meine Antwort.IMG_0008 Lesung am 1.2.2016 in Prag (Österreichisches Kulturforum) weiterlesen

Lesung am 27.1.2016 in der Buchhandlung Thalia (Wien-Mitte)

Wieder ein großes Publikumsinteresse, mehr als 80 Personen waren gekommen. „Einzigartig bislang in Österreich“, so Gerhard Botz (emeritierter Univ.-Prof. am Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien) in seinem Statement, sei mein Buch und zwar in Hinsicht darauf, wie transparent ich den Forschungsprozess dargestellt habe, welche Rolle ich als Autor darin einnehme und was die Forschungen mit mir als Person und als  Autor machen. Er leitete daran anknüpfend zum Gespräch über: „Wie bist Du zu dieser Vorgehensweise gekommen? Warum hast du dich nicht auf die historische Darstellung beschränkt?“ Im folgenden können Sie meine Antwort nachlesen. Lesung am 27.1.2016 in der Buchhandlung Thalia (Wien-Mitte) weiterlesen

Lesung am 20.1.2016 in der VHS Wien-Hietzing

Eine Lesung einmal anders: im kleinen Kreis (fünf BesucherInnen) folgte auf die Lesung ein intensives Gespräch zum Inhalt und zur Entstehungsgeschichte des Buches. Und dazwischen wurde immer wieder folgende Frage gestellt: worüber wurde in unseren Familien nicht geredet? Warum? Nach dem offiziellen Ende der Veranstaltung wurde der Austausch im nächstgelegenen Kaffeehaus fortgesetzt.
Die Einschätzung einer Teilnehmerin zum Buch: „Ich kann das Buch nur wärmestens weiterempfehlen. Es ist verständlich geschrieben und spannend bis zur letzten Zeile. Ich war richtig traurig, als es aus war.“

Lesung am 4.12.2015 in Innsbruck (öffentlich)

„Das Buch von Klaus Pumberger ist in einer Mischung aus Augenmaß und Leidenschaft geschrieben“, so Anton Pelinka in seinem einleitenden Statement bei der Buchpräsentation in der Buchhandlung Haymon. Es folgte eine äußerst lebendige Debatte, vor allem zum Thema Option und ihre Folgen,  ein intensiver Austausch von Meinungen und Erfahrungen, der Autor und Publikum (rund 30 Personen) für alle spürbar miteinander verwickelt hat.
Hier der Kommentar eines Zuhörers: „Es war ein sehr wichtiger Abend für mich. Ich gehe sehr nachdenklich nach Hause. Meine Großeltern haben auch in einem arisierten Haus gewohnt. Vielleicht schaue ich mir diese Geschichte doch noch einmal genauer an. Auch bei uns ist darüber lange nicht geredet worden.“ Lesung am 4.12.2015 in Innsbruck (öffentlich) weiterlesen

Lesung in Wesenufer am 27.11.2015

Das Buch ist mittlerweile auch an einem seiner zentralen Schauplätze angekommen! Das Echo ist wiederum sehr positiv. Mehr als 80 Personen verfolgten gespannt und zugleich äußerst interessiert die Präsentation im Seminarkulturzentrum Wesenufer – bei traumhaften Ausblick auf die Donau.  „Es war ein sehr nachdenklicher Abend, zuweilen mit unerwartet aktuellen Anklängen an die Gegenwart“, so Bürgermeister Herbert Strasser in seinem Schlußwort. Zugleich unterstrich er, dass der im Buch beschriebene Inhalt „Teil der Geschichte unseres Ortes ist.“ Engagierte Musiker und Musikerinnen sorgten mit einer stilvollen Mischung aus jüdischer und Südtiroler Volksmusik für eine gelungene künstlerische Umrahmung.
Eine Zuhörerin nach der Veranstaltung im Gespräch mit dem Autor: „Der Abend hat mich sehr berührt. Ich hatte die ganze Zeit über eine Gänsehaut. Ich habe sofort an das denken müssen, was bei mir Zuhause in Bezug auf die NS-Zeit nicht geredet worden ist.“ Lesung in Wesenufer am 27.11.2015 weiterlesen

Lesung in Innsbruck (Universität) am 16.11.2015

Buch-Präsentation in der Universität Innsbruck vor rund 15 StudentInnen – überwiegend aus Südtirol kommend – im Zuge des Seminars „Erinnerungskulturen“ von Assistenzprofessorin Frau Dr. Mag. Eva Pfanzelter, Institut für Zeitgeschichte. Dabei habe ich aus dem aktuellen Teil eine längere Textpassage vorgelesen, in der ich eine intensive Selbst-Reflexion zum Umgang mit dem Thema „Option“ in der eigenen Familienerzählung entwickle: „Scham und Schweigen“. Es folgte ein intensives Gespräch mit vielen, klugen Fragen. Lesung in Innsbruck (Universität) am 16.11.2015 weiterlesen

Lesung in Braunau am 9.11.2015

Eine gut besuchte Veranstaltung (rund 40 Personen), die an manchen Stellen Bezüge zwischen dem Buch und der aktuellen Situation (z.B. Flüchtlingskrise) deutlich werden ließ. Sebastian Plank, Direktor des Gymnasiums Braunau, erwies sich als ein offenherziger Gastgeber. Florian Kotanko, Vorsitzender des Vereins „Zeitgeschichte Braunau am Inn“ unterstrich den exemplarischen Charakter der Arisierung des Hauses von Ludwig Beer. Darüber hinaus stellte er die Frage: Warum die Lesung an diesem Ort und an diesem Tag?
Ein Teilnehmer sendet mir per Mail einige Tage später folgendes Echo: „Zwei sehr unterschiedliche Familiengeschichten, die in den Wirren des 2. Weltkrieges in einem kleinen Ort an der Donau‎ aufeinander treffen. Im Mittelpunkt des Buches ein junger Widerstandskämpfer, der den Weg vieler seiner Mitstreiter geht, bis zum bitteren Ende. Ein interessanter, berührender Abend im Gymnasium Braunau, eine sehr gut vorbereitete Präsentation, eine dichte Atmosphäre und ein Bezug zu heute, der mich nachdenklich macht. Ich freue mich aufs Lesen des Buches.“

Die Website des Gymnasiums Braunau schreibt über die Veranstaltung: „Die Zuhörer bedachten Klaus Pumberger mit lang anhaltendem Applaus für seine umfangreiche Arbeit und seinen Betroffenheit erzeugenden Vortrag.“
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Lesung in Mödling am 8.11.2015

Ein volles Lichthaus (rund 50 Personen) in der Evangelischen Gemeinde Mödling, eine dichte und konzentrierte Atmosphäre der Aufmerksamkeit über die ganze Matineé (70 Minuten) hinweg, ein äußerst interessantes Gespräch mit Hans Georg Krenmayr (Evangelisches Bildungswerk Mödling), zahlreiche intensive Diskussionen über das offizielle Ende der Veranstaltung hinaus.
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Erst-Präsentation in ESRA am 12.10.2015

Ein wunderbarer Abend, viele Leute (rund 130 Personen) aus ganz unterschiedlichen Welten, alle in freudiger Vor-Erwartung auf das Buch. Darüber hinaus ein spannendes, inspirierendes Gespräch mit dem Historiker  und Publizisten Peter Huemer. Der Autor und Grabredner Hannes Benedetto Pircher trug mit seiner grandiosen schauspielerischen Stimme einige Textpassagen aus dem Buch vor.

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